I LOVE FANÖ
I LOVE FANÖ

Fanö - pro & contra

Auch wenn ich Fanö jedem (insbesondere dem gestressten Großstadtmenschen) nur wärmstens ans Herz legen kann, möchte ich nachfolgend auf ein paar Dinge hinweisen, die jeder bei seiner Entscheidungsfindung, ob er hier seinen Urlaub verbringen möchte, zugrunde legen kann. Ich habe das mal in „Pros“ und „Cons“ aufgeteilt:

 

Pros:


  • Die Schönheit: Diese Insel ist unvergleichlich schön und hat eine Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht. Ich war auf paradiesischen Inseln in Thailand und anderswo und liebe auch diese Orte. Aber kein anderer Ort berührt mein Herz so wie Fanö.

 

  • Die vielfältige Natur: Der riesige, breite Strand, die wunderschönen Dünen, das dünendurchzogene Hinterland, die Heide, die Dünenplantage, die zahlreichen Wanderwege, das Marschland … ach …!

 

  • Die Gelassenheit der Menschen. Alle (auch wir spießigen Deutschen) werden von den Dänen per „Du“ angeredet. Allein das zeigt die Gelassenheit dieses Volkes. Dass die Dänen zudem auch noch in vielerlei Hinsicht so viel weiter sind als der Rest der Welt und dazu auch noch so stilvoll, gut angezogen und gut aussehend, lässt mich meinen Hut vor diesem kleinen, beachtlichen Völkchen ziehen.

 

  • Die Freiheit: Nirgendwo auf der Welt hatte ich bisher so sehr das Gefühl, frei zu sein. Hier ist alles „down to earth“. Hier bin ich ganz weit weg von all den vermeintlich „wichtigen“ Dingen des Alltags. Hier stehen die wirklich wichtigen Dinge im Vordergrund: Einfachheit, einfach man selbst zu sein und das Wunder des Lebens und der Natur endlich wieder wahrzunehmen, wertzuschätzen und zu genießen.

 

Cons:


  • Das Wetter. Mit Glück kann man auf Fanö tatsächlich wunderschön warme und sonnige Tage, mit ganz viel Glück sogar Wochen, erleben. Eine Sonnengarantie ist allerdings etwas anderes. Wer das will, sollte seinen Urlaub in Südeuropa verbringen oder eine Fernreise machen. Wenn man nämlich Pech hat, dann kann man hier auch mal einen ziemlich verregneten Urlaub erleben. Nicht dass es dann nicht trotzdem schön wäre in Fanö und man nicht trotzdem ganz viele schöne Dinge machen könnte. Ich will nur später nicht hören, ich hätte nicht gewarnt …

 

  • Die Kosten: Die BILD hat einmal geschrieben, Fanö sei laut einer Studie der teuerste Urlaubsort der Welt. Das halte ich zwar für übertrieben. Aber es stimmt schon, dass die ohnehin schon hohen Preise in Dänemark hier aufgrund der Insellage nochmal etwas höher sind. Davon dass eine (große) Kugel Eis mehr als 3 Euro kostet, sollte man sich also nicht abschrecken lassen. Da man auf Fanö ein Ferienhaus mietet und somit Selbstversorger ist, hat man aber natürlich alle Möglichkeiten, das Auto mit billigen Lebensmitteln vom heimischen Aldi einzudecken und damit Geld zu sparen …

 

  •  Die Fähre: Sie ist unverschämt teuer. Zuletzt lag der Preis für eine Hin- und Rückfahrt mit dem Auto bei ca. 65 Euro. Abgesehen von einem Besuch im Legoland wird man es sich daher dreimal überlegen, ob man während des Urlaubs die Insel mit dem Auto verlässt. Dafür hält dieser Preis jedoch (und das halte ich für einen unschätzbaren Vorteil) auch Tagestouristen von einem Abstecher nach Fanö ab und gewährleistet so die Ruhe und Abgeschiedenheit unseres traumhaften Kleinods …



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