I LOVE FANÖ
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Tiere & Natur

Unter den Säugetieren ist das Wildkaninchen besonders augenfällig. Die Tierart wurde 1913 auf die Insel gebracht und hat sich seither stark vermehrt. Die Tiere verursachen auf Feldern und in Forsten beträchtliche Schäden. Rehwild ist seit 1950 auf der Insel. Die ersten Tiere kamen vom Herrensitz Valdemars Slot (Schloss) auf Tasinge. Während Fuchs, Hermelin und Hase auf Fanö heimisch sind, fehlen Eichhörnchen, Ratte und Maulwurf.


Das Vogelleben auf der Insel ist besonders zur Zeit des Vogelzuges sehr ausgeprägt. Scharen von Enten, Gänsen, Watvögeln und Singvögeln ziehen entlang der Küstenlinie im Frühjahr in ihre arktischen und subarktischen Brutgebiet und im Herbst zurück in die im Bereich der Nordseeküste, im Mittelmeerraum oder auf dem afrikanischen Kontinent liegenden Überwinterungsgebiete. Zahlreiche Zugvögel rasten auf der Insel oder verbleiben dort in milden Wintern (insbesondere Watvögel wie Sanderling, Steinwälzer, Austernfischer, aber auch Sperlingsvögel wie Bergfink und Schneeammer).


Die enormen Scharen durchziehender Enten hatte die Bewohner der Insel im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts dazu veranlasst, auf der Wattseite der Insel mehrere Vogelkojen anzulegen. In jeder dieser Vogelkojen wurden jährlich bis zu 5.000 Enten gefangen. Seit 1931 ist diese Art des Vogelfangs verboten. Die Nordby Fuglekoje ist mit Privatfahrzeugen erreichbar und kann besichtigt werden. Die Sönderho Fuglekoje wird seit 1960 als Beringungsstation genutzt.

 

Quelle: Wikipedia

 

Vogelkojen

Die beiden Vogelkojen auf Fanö dienten früher dazu, Enten und andere Vögel einzufangen. Heute werden sie nicht mehr dazu genutzt, bieten aber mit ihren Teichen und Bächen vielen Enten ein Zuhause. Am Eingang kann man Entenfutter kaufen und die Heerschaaren von Enten füttern.

 

Albue Fuglekoje: Albuevej 41

 

Sönderho Gamle Fuglekoje: Landevejen 105, Sönderho

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